Aller guten Dinge sind drei

Verkehrswacht Gladbeck nimmt das dritte Dialog-Display in Betrieb

Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, dass die Verkehrswacht Gladbeck ihr zweites Dialog-Display auf der Brauckstraße in Betrieb nahm. Schon damals kündigte Klaus-Dieter Parma, der 1. Vorsitzende der Verkehrswacht Gladbeck an, dass eine weitere Geschwindigkeits-anzeigeanlage folgen werde.
Versprochen, gehalten! Der Ankündigung folgte nunmehr die Realisierung. Seit Anfang MAI 2017 trägt das dritte Dialog-Display der Verkehrswacht Gladbeck dazu bei, die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet weiter zu verbessern. Das neue Erfassungs- und Anzeigegerät steht auf der Marienstraße in Höhe des AWo-Kindergartens.

Klaus-Dieter Parma: "Die Verkehrssicherheit der Menschen, die auf Rücksichtnahme und Unterstützung besonders angewiesen sind, liegt uns sehr am Herzen. Die Auswahl der Standorte unserer Dialog-Displays vor der Waldorfschule, vor dem St.-Suitbert-Haus und jetzt hier vor dem AWo-Kindergarten folgt dieser Linie. Und das jährliche Unfallgeschehen auf der Marienstraße liegt ja auch nicht gerade 'nahe Null'."
Die neue Anlage arbeitet nach dem bewährten, auf der Seite "Angebote" erläuterten Prinzip. Auch das neue Display ist mit einem Portraitfoto von Gladbecker Kindern versehen. Die Verkehrswacht bedankt sich bei den Geschwistern Karline (10 Jahre alt) und Maxe (5 Jahre alt) aus Butendorf, deren Portraitfotos dem Gerät ein positiv wirkendes, sympathisches Gesicht  geben.
Die durch wissenschaftliche Studien nachgewiesene, nachhaltig geschwindigkeitsreduzierende Wirkung von Dialog-Displays zeigt sich bereits nach kurzer Zeit. Barbara Richterich, Leiterin der Kindertageseinrichtung Marienstraße: "Man kann deutlich erkennen, dass sich das Geschwindigkeitsverhalten der Autofahrer geändert hat. Sie bremsen ab und fahren jetzt merklich langsamer. Das gilt aber nur für diejenigen, die auf die Anlage zufahren.  In Gegenrichtung wird nach wie vor zu schnell gefahren."
Bei einer ersten Verkehrsbeobachtung (allerdings unsystematisch und ohne Dokumentation) durch Verkehrswachtler im Bereich des neuen Standortes ist der Eindruck entstanden, dass es vor allen Dingen "die Profis" sind, die ihr Geschwindigkeitsverhalten verbessern könnten: Taxifahrer, Auslieferer von Paketdiensten, Fahrer von Transportern mit der Aufschrift von Gladbecker Handwerksbetrieben werden von dem Display häufig in roter Schrift gebeten: "LANGSAMER". Selbst bei den Fahrern der Linienbusse leuchtet leider nicht durchweg ein grünes "DANKE"!
Dazu Klaus-Dieter Parma: "Die Firmeninhaber und Verantwortlichen sollten vielleicht bedenken, dass alle Umstehenden, auch in recht großer Entfernung, durch die weit leuchtende Anzeige die Geschwindigkeitsüberschreitung der Gemessenen erkennen können."

Viel zu oft leuchtet ein rotes "LANGSAM" auf und zeigt, dass mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wird.