Blitz-Marathon im Sept. 2014; zur Erinnerung: Geschwindigkeit und Aufprallwucht gehören naturgesetzlich zusammen

Die Verkehrswacht Gladbeck befürwortet Geschwindigkeitskontrollen im Allgemeinen und den am 18. / 19. Sept. 2014 erneut bundesweit durchgeführten Blitzmarathon im Besonderen. Denn beim Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit handelt es sich nach wie vor um das zentrale Verkehrssicherheitsproblem. Zur Erinnerung:

Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist bei beinahe jedem Verkehrsunfall zumindest mit-ursächlich und naturgesetzlich begründet. Mit zunehmender Geschwindigkeit verkürzt sich nämlich die Reaktionszeit, während sich gleichzeitig die Aufprallwucht steigert. Bei doppelter Geschwindigkeit vervierfacht sich nicht nur der Bremsweg, sondern auch die kinetische Energie, die im Fall eines Aufpralls absorbiert werden muss.

Bei einem Aufprall mit 50 km/h wird ein Mensch mit einer Wucht nach vorne katapultiert, die dem 25-fachen seines Körpergewichts entspricht und einem Sturz aus dem vierten Stock gleichkommt.

Die gefahrene Geschwindigkeit steht damit stets in direktem Zusammenhang mit der Schwere der Unfallfolge.

Auf dieses Naturgesetz wies Klaus-Dieter Parma, der Vorsitzende der Verkehrswacht Gladbeck, in seinem Statement aus Anlass des aktuellen Blitz-Marathons hin.

Die WAZ Gladbeck berichtete ausführlich über die  zur Monatsmitte bundesweit durchgeführten polizeilichen Geschwindigkeitskontrollen.   --> Mehr

Grafik, angelehnt an ADAC-Signale, Ausgabe 29, Dezember 2006